Jura Impressa C5 Test: Schweizer Zuverlässigkeit

Die Kaffeemaschinen des Schweizer Haushaltswarenherstellers Jura gehören zu den beliebtesten Kaffeevollautomaten – nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Österreich und Deutschland. Der Kaffeevollautomat C5 zeichnet sich durch eine simple Einknopf-Bedienungsphilosophie und beste Kaffee-Ergebnisse aus. Wir haben die Kaffeemaschine genauer unter die Lupe genommen und zeigen in unserem Testbericht Stärken und Schwächen des Artikels.

Jura Impressa C5 – Funktionen und Leistung

Die elegante und kompakte Jura Impressa C5 wartet mit einem kompakten und eleganten Gehäuse auf, dahinter versteckt sich eine Leistung von 1.450 Watt und 15 bar Pumpendruck.

Zu den Highlights des Kaffeevollautomaten gehört das Connector System, mit dem die Easy Cappuccino Düse bedient werden kann – sie zaubert im Handumdrehen köstlichen Milchschaum auf den Kaffee. Auch eine Heißwasserdüse ist in das Gerät integriert. Für eine volle Entfaltung aller Kaffeebohnen-Aromen sorgt die Vorbrühfunktion, mit der Kaffeebohnen bereits vorweg mit heißem Wasser in Kontakt gebracht werden, so dass sich während des eigentlichen Brühvorganges die wertvollen Aromastoffe ideal entfalten können. Eine weitere kleine Schwäche des Gerätes ist die festsitzende Brühgruppe: Sie kann nicht entnommen und gereinigt werden.

Das dreistufige Kegelmahlwerk der Maschine ist aus Edelstahl und mahlt die Bohnen in feines, mittleres oder grobes Kaffeepulver. Kleines Manko, das im Test deutlich wurde: Das Mahlwerk ist relativ laut. Neben dem Mahlgrad kann aber auch die Wassermenge individuell eingestellt werden, die Kaffeemenge allerdings nicht. Der höhenverstellbare Kaffeeauslauf sorgt dafür, dass auch hohe Latte Macchiato Gläser in die Maschine gesetzt werden können.

Ein automatisches Spülprogramm sorgt für Reinlichkeit, das CLARIS plus-Filterpatronensystem lässt Kalkablagerungen dabei gar nicht zustande kommen. Umweltfreunde wird es freuen, dass die Kaffeemaschine über eine durchdachte Öko-Intelligenz verfügt – der patentierte Zero Energy Switch trennt das Gerät automatisch vom Stromnetz, so dass keine Standby-Energie verbraucht wird.


Überblick:

  • Connector System für köstlichen Milchschaum
  • Vorbrühfunktion für volle Aromaentfaltung
  • höhenverstellbarer Kaffeeauslauf (zwischen 65 und 111 mm) für unterschiedliche Tassen
  • Öko-Intelligenz
  • automatische Reinigung
  • automatisches Entkalkungsprogramm

Verarbeitung

Grundsätzlich ist die Verarbeitung in Ordnung, allerdings ist die festsitzende Brühgruppe ein deutliches Manko: Dadurch, dass diese nicht herausgenommen und gereinigt werden kann, kann sich Schimmel bilden. Hier sind Konkurrenten, z.B. Saeco, bereits weiter und verbauen im Kaffeevollautomaten nur mehr herausnehmbare Brühgruppen.

Bedienung

Die Bedienung der Maschine ist spielend einfach: Mittels des Rotary Switch, einem Drehregler, können die einzelnen Menüpunkte des Symboldisplays aufgerufen und aktiviert werden. Kaffeeliebhaber sind damit nur einen Knopfdruck von einer duftenden Tasse Kaffee entfernt.

Besonderheiten

Erfreulich ist die attraktive Bedienphilosophie, die tatsächlich sehr einfach funktioniert. Auch der Zero-Energy Switch ist bei Kaffeevollautomaten noch keine Selbstverständlichkeit, in der Jura Impressa C5 jedoch integriert.

Preis-/Leistungsverhältnis
Mit einem Preis zwischen 400,00 und 500,00 Euro ist die Jura C5 kein Schnäppchen, allerdings auch kein übertrieben teures Gerät. Das Preis-Leistungsverhältnis ist aufgrund der vielen integrierten Funktionen im grünen Bereich und kann durchaus als gut bezeichnet werden.

Fazit

Die schicke Jura Impressa besticht mit vielen Funktionen, einem sehr guten Reinigungs- und Entkalkungssystem und mit Öko-Intelligenz. Größter Schwachpunkt der Maschine ist die fest verankerte Brühgruppe, die so nur schwer gereinigt werden kann. Wer diesen Punkt in Kauf nimmt, erhält ansonsten eine solide und zuverlässige Schweizer Kaffeemaschine mit einem tollen Espresso Aroma und leckerem Kaffee.

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